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Starker Auftritt der U 16 Staffel

Startgemeinschaft Ibbenbüren/Recke überzeugt auch bei den nationalen Titelkämpfen in Bremen.

 U16Beim überraschenden Saisonhighlight für die U 16 der Startgemeinschaft Ibbenbüren/Recke, die sich mit einer Fabelzeit von 46,99 Sekunden mit der 4 x 100 m Staffel  für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert hatte, konnten sich die jungen Talente noch einmal hervorragend in Szene setzen. Trotz Urlaubszeit stand das Team mit vier Sprintern und zwei Ersatzstartern komplett zur Verfügung, Ferientraining und die Bereitschaft Urlaube zu verkürzen bzw. für die Teilnahme zu unterbrechen, unterstrichen erneut die vorbildliche Einstellung und den Teamgeist. Die große mitgereiste Unterstützergruppe aus Familie und Verein unterstrich die Bedeutung dieses Starts auf nationaler Ebene.

 

In Bremen waren die äußeren Bedingungen erstmals nicht optimal, so kann die Bestätigung der Platzierung 21 unter 31 angetretenen Staffeln als Erfolg gewertet werden.

Mit 47,48 Sekunden gab es erneut eine starke Leistung, die wegen der Kälte und Regen beim Aufwärmen und im Wettkampf sicher ähnlich hoch einzuschätzen ist, wie die Vorleistung.

Auch mit dem neuen Umfeld bei einer Deutschen Meisterschaft, so z.B. der frühen Einlaufzeit und dem Aufruf im Callroom ohne Trainer, von dem aus die Sportler gemeinsam an ihren Startplatz gebracht werden, meisterten die Anfänger souverän.

Am Start waren erneut Lewin Wienecke, Arminia, Johannes Voß, Recke, Jan Eric Frehe, Arminia und Jan Etgeton, Arminia. Gut besetzt war man mit zwei Ersatzläufern, René Ungruhe, Arminia, und Magnus Pohlmann, Recke, waren bereit bei Bedarf jeweils zwei Positionen zu besetzen. Trotz der Kälte war das erfreulicherweise nicht erforderlich, eine sorgfältige Vorbereitung in Bremen, aber auch eine gute Ferienform ermöglichten schließlich das Abrufen der bestmöglichen Sprintleistung aller Starter.

Die Startgemeinschaft war im dritten von vier Zeitvorläufen platziert, diesmal nicht ganz günstig auf der Bahn sieben und damit ungewohnt weit außen. Dennoch klappte fast alles wie gewünscht. Am Start überzeugte Lewin Wienecke mit guter Reaktion und schnellem Kurvenlauf. Der zweite Starter, Johannes Voß, lief passend ab und war schon recht schnell unterwegs bei der Stabannahme, konnte entsprechend einige Plätze gut machen. Auch der Wechsel zu Jan Eric Frehe war diesmal wieder optimal, ein etwas größerer Abstand bei der Ablaufmarke zu Johannes Voß brachte dem jungen Kurvenläufer Jan Eric ebenfalls eine höhere Annahmegeschwindigkeit.

Nach gutem Kurvenlauf war der Abstand zu Schlussläufer Jan Etgeton etwas weit, dieser musste leicht korrigieren, um den Stab noch vor Ende des Wechselraumes regelgerecht zu bekommen, machte das aber erstaunlich geschickt und mit wenig Zeitverlust. Auf der Zielgeraden war er dann ab der Mitte wieder gut im Rennen und trug den Staffelstab schließlich als Vorlaufsiebter mit der zweitbesten Saisonleistung ins Ziel.

Insgesamt bedeutete das Rang einundzwanzig, nur fünf Plätze trennten das Team von der Endlaufteilnahme. Diese Starter und weitere Spezialsiten werden Ende September auch nicht chancenlos und den Westfalenmeistertitel im Teamwettkampf antreten.