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U 16 Team löst souverän das Ticket zur Deutschen Meisterschaft

Starke Leistungen der jungen Sprinter aus Ibbenbüren und Recke bei den NRW-Meisterschaften in Wattenscheid

U 16(LA vom 18.07.2017) Nun hat es geklappt, nach dem überraschend starken Auftreten der männlichen U 16 der Startgemeinschaft Ibbenbüren-Recke in allen Teamwettbewerben und bisherigen Staffelmeisterschaften, setzten die jungen Sprinter am Wochenende bei den NRW-Meisterschaften in Wattenscheid das i-Tüpfelchen auf die Saison: Mit phantastischen 46,99 Sekunden qualifizierte sich die 4 x 100 m Staffel so deutlich für die Deutschen U 16 Meisterschaften, dass zunächst ungläubiges Stauen im großen mitgereisten Team vorherrschte, dann aber der Jubel kaum Grenzen kannte.

Zum Saisonauftakt hatten die Arminen René Ungruhe, Jan Eric Frehe, Jan Etgeton und der Recker Johannes Voß in der Startgemeinschaft Ibbenbüren-Recke mit neuem Kreisrekord und 48,37 Sekunden angedeutet, dass eine nationale Perspektive besteht, 48,00 Sekunden ist die geforderte Norm für die U 16 Meisterschaften in Bremen. Bis zu den NRW-Meisterschaften hatte sich das Team der Norm dann schon auf 48,04 Sekunden genähert.Zwar wurde weiter ordentlich  trainiert, eine "Qualijagd" sollte aber nicht stattfinden, zu schön waren die bereits erreichten Erfolge für die jungen Leichtathletiktalente.

Dennoch hofften alle auf diese winzige Steigrung von 48,04 Sekunden auf eine Zeit unter 48,00 Sekunden bei diesen Titelkämpfen. Dafür waren die Bedingungen in Wattenscheid dann hervorragend. Die neun Teams wurden auf zwei Zeitendläufe verteilt, im ersten Lauf starteten die bis dahin fünf schnellsten Teams, im langsameren Lauf startete die Startgemeinschaft Ibbenbüren-Recke als zuvor sechstschnellster Staffel auf der Bahn drei, die weiteren Staffeln mit den Kurvenvorgaben besetzten vor ihnen die Bahnen vier, fünf und sechs.

Nach starkem Start und Kurvenlauf hatte Lewin Wienecke bis zur Übergabe bereits deutlich aufholen können, übergab dann auf Platz drei liegend mit solidem Wechsel an Johannes Voß. Johannes konnte sich auf der Gegengerade schnell auf Platz zwei vorkämpfen, hatte dann eine sichere aber noch nicht ganz effektive Übergabe auf Jan Eric Frehe. In der Kurve ließ Jan Eric alle Teams deutlich hinter sich, die Übergabe auf Jan Etgeton beim dritten Wechsel war dann fast perfekt. Bei diesem Wechsel war ein höheres Risiko gewählt worden, Jan Eric sollte Jan diesmal später den Stab übergeben, damit dieser schon wesentlich schneller den Stab annehmen konnte. Dieses gelang, ein fulminanter Schlussspurt von Jan, der sich dann beim Zieleinlauf auch noch so nach vorne warf, dass eine etwas harte Landung auf der Bahn erfolgte, mündete dann in der Fabelzeit. Eine Zeit unter 47 Sekunden hatte man zuvor nicht für möglich gehalten, belohnt wurde das auch noch mit dem dritten Platz in der NRW-Gesamtwertung. Als klarer Sieger der zweiten Zeitendlaufes hatte die Startgemeinschaft also noch drei Teams aus dem stärkeren Lauf hinter sich gelassen, war  hinter den Nordrheinteams Bayer Leverkusen und einer Startgemeinschaft aus der Region Köln vor dem TV Wattenscheid auch das schnellste Team aus Westfalen.