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Damen 1 und 2 der Volleyball-Spielgemeinschaft im oberen Tabellendrittel

Einen Einstand nach Maß feierten die 1. und  die 2. Damen-Volleyballmannschaft der Spielgemeinschaft von DJK Arminia und TV Ibbenbüren in die neue Saison. Beide Teams befinden sich zur Pause zum Jahreswechsel im oberen Tabellendrittel. Lediglich die 3. Damenmannschaft startete mit zwei Niederlagen in die Saison, konnte aber mit dem 3 : 2 gegen den bisherigen Tabellenführer TV Mesum 2 ebenfalls aufhorchen lassen.

Nach zwei Zitter-Spielzeiten, in denen man den Klassenerhalt erst im Endspurt sicherte (Saison 2011/12 über die Relegation, Saison 2012/13 am letzten Spieltag), hatten die 1.Damen in der Landesliga fest vorgenommen, den Ligaverbleib diesmal früher sicherzustellen. Und dieses Unterfangen kann durchaus gelingen, denn der Saisonstart verlief sehr verheissungsvoll. Von den bisherigen acht Spielen wurden fünf gewonnen und auch die knappe 2 : 3-Niederlage gegen den Tabellenzweiten von Blau-Weiß Aasee    Münster 3 brachte einen Punkt für die Habenseite. Dabei profitierten die Ibbenbürenerinnen von der neuen Zählweise, die zu Beginn der Saison in Anlehnung an die bereits gängige Zählweise bei internationalen Wettbewerben auch im Bereich des Westdeutschen Volleyball-Verbandes im Erwachsenenbereich eingeführt wurde. Der Gewinner eines klaren 3 : 0- bzw. 3 : 1-Erfolges erhält mit 3 Punkten die volle Punktzahl, während er bei einem knappen 3 : 2-Sieg nur zwei Punkte bekommt. Somit geht der Verlierer einer engen Partie nicht leer aus, sondern erhält ebenfalls noch einen Punkt. Den negativen Beigeschmack dieser neuen Zählweise bekam die VSG dann auch im Heimspiel gegen den BSV Ostbevern 2 zu spüren. Nach einer komfortablen 2 : 0-Satzführung verspielte man durch Unkonzentriertheit und Lässigkeiten einen weiteren klaren Erfolg und rettete mit einem mühsamen und hochdramatischen 3 : 2 (19 : 17 im Tie-Break) den Sieg. Für diese Unzulänglichkeiten wurde man dann prompt `bestraft`: Statt möglicher drei nur zwei Punkte.  VSG-Trainer Martin Wels ist ein absoluter Befürworter der neuen Regel: „Die neue Punkte-Regel spiegelt das Leistungsverhältnis gerechter wieder. Bis zum Schluß kämpfende Mannschaften werden belohnt, Nachlässigkeiten bestraft“.                                              

Lediglich in den Spielen gegen die Meisterschaftsfavoriten SCU Lüdinghausen 2  und TV Westfalia Epe spielten die VSGlerinnen nur phasenweise auf dem gleichen Niveau und verloren deutlich mit 0 : 3, und gingen damit gänzlich leer aus. Mit dieser starken Auftaktleistung befindet sich die VSG hinter Lüdinghausen, BW Aasee und TV Westfalia Epe auf Platz 4 der Tabelle. Mit diesen gezeigten Leistungen scheint das Primärziel, der vorzeitige Klassenerhalt, durchaus realisierbar. Sollten die jungen Damen das Niveau jedoch halten oder sogar noch ausbauen können, dann scheint auch ein Blick nach oben nicht unrealistisch.                                                                                                                      Für dieses Vorhaben steht Trainer Wels der bewährte Kader der vergangenen Saison zur Verfügung. Lediglich Eva Grage hat das Team verlassen. Aus der eigenen Jugend stieß Marie de Hesselle zum Team, die auf der Libera-Position einen glänzenden Job macht. Als Jugendspielerin ist sie mit einem Doppelspielrecht ausgestattet und kann daher auch für die 2.Damenmannschaft auf Punktejagd gehen. Ein weiterer Neuzugang kommt vom TV Jahn Rheine: Michelle Pohlmann, gerade erst 16 geworden. Martin Wels entdeckte ihr Talent und bot ihr einen Platz in seinem Team an, zumal die Bezirksliga-Damenmannschaft ihres Stammvereins kein Interesse bekundete. Und er sollte Recht behalten. „Sie ist sehr lernwillig und –fähig, darüber hinaus ausgestattet mit dem entscheidenden Kämpferherz“. Im Spiel gegen den SCU Lüdinghausen 3 führte sie zum ersten Mal über die gesamte Spieldauer als Zuspielerin Regie, und das sehr beeindruckend. Sie setzte ihre ebenfalls gut aufgelegten Teamkameradinnen stets gut in Szene und trug massgeblich zum souveränen 3 : 0-Erfolg  bei.

Auch beim 2. Damenteam läuft es rund. Nach der Auftaktniederlage gegen den Meisterschaftsfavoriten TV Mesum 3 verließen die VSGlerinnen in den weiteren Spielen stets als Sieger das Feld und sind damit als Zweiter der härteste Verfolger des Spitzenreiters in der Kreisliga Steinfurt, Gruppe B. Auch hier kann sich Trainerin Tanja Scheer über einige Neuzugänge freuen, die teilweise sogar aus Lengerich zum Training anreisen, um für die VSG auf Punktejagd zu gehen.

Nach der tollen letzten Saison mit Platz drei im Endklassement verlief der Saisonauftakt für die 3.Damenmannschaft alles andere als nach Maß. Gleich zu Beginn handelte sich das junge Team um Trainerin Anne Sack zwei Niederlagen gegen den TV Emsdetten 3 und den SC Hörstel ein und muss nun versuchen, das Feld der Kreisliga Steinfurt, Gruppe A, von hinten aufzurollen. Das dieses durchaus gelingen kann, zeigten die Ibbenbürenerinnen im Spiel gegen Tabellenführer und Meisterschaftsmitfavoriten TV Mesum 3, der nach grossartigem Kampf mit 3 : 2 niedergerungen wurde.

Mit diesen Leistungen können die Damenteams ganz gelassen die Pause zum Jahreswechsel geniessen und entspannt auf die kommenden Aufgaben im neuen Jahr blicken.