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2.MS-Spiel bei den Sportfr. Lotte:

Beeindruckender 5:1-Sieg beim Vorjahresmeister

Im Spitzenspiel in Lotte am 2. Spieltag mussten wir leider kurzfristig ohne den an einer Prellung laborierenden Kapitän Pascal auskommen. Wie sich zeigen sollte, konnten wir den Ausfall jedoch sehr gut kompensieren und zeigten speziell in Halbzeit 1 eine Galavorstellung. Von Beginn an drückten wir dem Spiel klar unseren Stempel auf und schnürten die Lotteraner tief in der eigenen Hälfte ein. Nach einem präzisen Eckball von Steffen traf Finn nach 13 Minuten per Kopf zum verdienten Führungstreffer. Wir blieben weiter am Drücker und wurden in Minute 26 mit dem zweiten Treffer belohnt, allerdings unter tatkräftiger Mithilfe des SFL-Torhüters. Lutz setzte Calvin in Szene, der einfach mal abzog. Sein Schuss aus circa 20 Metern wurde länger und länger und trudelte am verdutzten Keeper vorbei - der wohl gedacht hatte, der Ball ginge neben das Tor - ins Gehäuse. In der Folgezeit vergaben wir noch weitere Gelegenheiten. Zudem machte der Schiedsrichter in zwei Szenen eine sehr unglückliche Figur: Erst wurde Arne im Sechzehnmeterraum von den Beinen geholt und wenig später klärte ein Lotteraner nach einem Kopfbal von Patrick den Ball hinter der Torlinie mit der Hand. Der Schiedsrichter ließ zu unserem großen Unmut in beiden Szenen das Spiel weiterlaufen. 

In der zweiten Halbzeit konnte Lotte besser mithalten und fand bessere Mittel gegen unser temporeiches und druckvolles Spiel. Wir behielten aber die Kontrolle über das Spiel. Torchancen waren nun kaum noch zu sehen. 13 Minute vor Ende der regulären Spielzeit keimte bei der Heimmannschaft plötzlich wieder Hoffnung auf. Lottes Malte Niederbrüning versuchte sein Glück mit einem Schuss aus circa 20 Metern, bei dem er nicht energisch genug gestört wurde. In dieser Szene stand Keeper Henrik - der ansonsten viel Sicherheit ausstrahlte und gut mit der Mannschaft kommunizierte - zu weit vorm Tor und konnte den Ball, der relativ weit oben links ins Toreck ging, nicht mehr abwehren. Wer nun gedacht hatte, es würde wieder spannend werden, wurde jedoch bereits eine Minute später eines Besseren belehrt. Nach einem langen Diagonalball von Luca setzte sich Jannes wunderbar durch und traf zum umjubelten 3:1 (68.). In dieser Szene hatten wir allerdings Glück, dass der Schiedsrichter nicht abpfiff, da dieses Tor schon ziemlich abseitsverdächtig war. Naja, ausgleichende Ungerechtigkeit nennt man das wohl...

Das 3:1 war zugleich spielentscheidend, da nun von Lotte gar nichts mehr kam. Knapp zehn Minuten vor Ende der Partie vergab Laurin die dickste Torchance im gesamten Spiel. Nach starker Balleroberung scheiterte er zunächst am gegnerischen Torhüter und setzte den 2. Versuch anschließend mit seinem schwächeren Fuß über das leere Tor. In den letzten Minuten des Spiels drehten wir nochmal richtig auf und konnten noch zwei weitere Tore erzielen. Nach seinem Traumtor am ersten Spieltag konnte Arne sich erneut in die Torschützenliste eintragen, diesmal sogar mit zwei Treffern. In der 77. Spielminute lief er seinem Gegenspieler auf und davon und brauchte nach schöner Vorarbeit von Mathis nur noch einschieben und in der Schlussminute ließ er auf Zuspiel von Laurin zunächst seinen Gegenspieler stehen und schlenzte den Ball dann flach ins lange Eck.

Eine tolle Mannschaftsleistung wurde mit einem deutlichen Sieg belohnt. Nun gehen wir voller Vorfreude in die nächsten Aufgaben. Bereits am Donnerstag geht die Reise nach Steinbeck, wo das Pokalduell mit der JSG Steinbeck/Uffeln ausgetragen wird. Wir gehen als klarer Favorit in das Spiel, dennoch sollte uns klar sein, dass dieses Spiel kein Selbstläufer werden wird und wir erneut an die Leistungsgrenze gehen müssen, um dort keine böse Überraschung zu erleben.

Tore: 0:1 Finn (13., Vorarbeit Steffen), 0:2 Calvin (26., Lutz), 1:2 Niederbrüning (67.), 1:3 Jannes (68., Luca), 1:4 Arne (77., Mathis), 1:5 Arne (80., Laurin)

Kader: Henrik Birkenkamp, Finn Laumeyer, Patrick Winter, Jannes Brune, Luca Langelage, Calvin Nowak, Arne Rohlmann, Mathis Breher, Steffen Meyer, Lutz Wenker, Franjo Meyering, Jan Nieters, Laurin Brinkmann, Michel Heeke, Joscha Lüttel