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Kreispokalhalbfinale gegen die ISV:

Bitteres Ausscheiden nach großem Fight

Sehr gerne hätten wir diese wichtige Partie im heimischen Stadion bestritten, doch da dies nicht möglich war, musste mal wieder der Flutlichtplatz in Uffeln herhalten. Vor dem Spiel war große Hektik bei uns angesagt: Der Schiedsrichter bestand darauf, dass wir mit andersfarbigen Stutzen agieren. Vielen Dank an die Jungs, die uns auf die Schnelle mit neuen Stutzen versorgten! Der Anpfiff verzögerte sich nur um 10 Minuten. Wir wollten gegen den Bezirksligisten und großen Stadtrivalen unbedingt den Einzug ins Finale schaffen und kamen sehr gut in die Begegnung. Bereits in der 5. Spielminute drosch Pascal einen indirekten Freistoß knapp vorm Strafraum mit viel Speed in die Maschen. Somit war uns ein perfekter Start in das Spiel gelungen. Die ISV agierte mit einer ungewohnten Kontertaktik gegen uns. Wenn wir im Spielaufbau waren, zogen sie sich weit in die eigene Hälfte zurück, lauerten auf Abspielfehler und wollten uns auskontern. Leider spielten wir ihnen einige Male mit unnötigen Fehlpässen oder ungenauen langen Bällen in die Karten. Nichtsdestotrotz blieben wir ganz gut im Spiel, auch wenn wir den Ausgleich durch Aktürk nach 26 Spielminuten nicht verhindern konnten. 

Nach insgesamt ziemlich ausgeglichener erster Hälfte, waren wir in der ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit die bessere und aggressivere Mannschaft. Nachdem wir zuvor bereits zwei bis drei gute Gelegenheiten vergeben hatten, brachte uns Mathis in Minute 60 endlich in Führung. Jannes setzte sich gut auf außen durch und sah Calvin, dessen Schuss der Keeper zunächst parieren konnte, gegen Mathis Hammer aus kurzer Distanz war er dann jedoch machtlos. Nach dem Führungstor wurden dann die ISVer plätzlich wieder stärker und nur drei Minuten später bereits mit dem erneuten Ausgleich belohnt. Dieser Treffer war jedoch irregulär! Bei der ISV kam vor einem Eckstoß ein neuer Spieler ins Spiel. Dieser wurde ausgeführt, erst danach pfiff der Referee das Spiel wieder an. Dies hatte eine Konfusion in unserer Defensive zur Folge, die Samanci gnadenlos mit dem 2:2 bestrafte. Ein Treffer, der wie bereits geschrieben, nicht hätte zählen dürfen. Eine Wiederholung des Eckstoßes wäre die richtige Entscheidung gewesen, da der Schiedsrichter das Spiel noch nicht wieder angepfiffen hatte. Nach dem 2:2 wirkten wir dann zunächst sichtlich geschockt, hielten aber weiterhin kämpferisch gut dagegen. Sechs Minuten vor Spielende war es ausgerechnet der Ex-Armine Weweler, der aus dem Gewühl heraus traf und die ISV erstmals in Führung brachte. In den letzten Minuten warfen wir nochmal alles nach vorne. Leider wurde dieser Sturmlauf nicht belohnt - im Gegenteil: in der zweiten Minute der Nachspielzeit entschied Damer mit dem 2:4 die Partie.

Tore: 1:0 Pascal (5., Vorarbeit Steffen), 1:1 Aktürk (26.), 2:1 Mathis (60., Calvin), 2:2 Samanci (63.,), 2:3 Weweler (74.), 2:4 Damer (80.+2)

Kader: Henrik Birkenkamp, Finn Laumeyer, Patrick Winter, Jannes Brune, Pascal Schmiedel, Luca Langelage, Calvin Nowak, Arne Rohlmann, Mathis Breher, Steffen Meyer, Franjo Meyering, Lutz Wenker, Laurin Brinkmann, Lucius Spilker, Friedrich Schwabe